AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen der CONNex Unternehmensgruppe

1. Allgemeine Grundlagen der Zusammenarbeit

1.1. Die CON­Nex er­bringt Be­ra­tungs- und Dienst­leis­tun­gen auf dem Ge­biet der Un­ter­neh­mens­be­ra­tung – insbesondere der Strategie-, Organisations- Sanierungs- Außenwirtschafts- und betriebswirtschaftlichen Beratung.

1.2. Mit dem Zu­stan­de­kom­men ei­nes Be­ra­tungs­ver­tra­ges zwi­schen der CON­Nex (im Fol­gen­den Be­ra­ter) und ih­rem Auf­trag­ge­ber (im Fol­gen­den Kli­ent) er­kennt der Kli­ent die­se All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen (kurz „AGB“) un­ter Ver­zicht wi­der­spre­chen­der AGB an.

2. Geltungsbereich

2.1. Die nach­ste­hen­den AGB sind Grund­la­ge für al­le Be­ra­tungs- und/oder Dienst­leis­tun­gen zwi­schen dem Be­ra­ter und sei­nem Auf­trag­ge­ber. Wer­den in­di­vi­du­el­le Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen dem Be­ra­ter und dem Kli­en­ten ge­trof­fen, so ha­ben die in­di­vi­du­el­len Ver­ein­ba­run­gen Vor­rang vor die­sen AGB.

2.2. Fin­den die­se AGB zwi­schen dem Be­ra­ter und ei­nem Kli­en­ten An­wen­dung, so gel­ten die­se auch zu­künf­tig für al­le Be­ra­tungs- und Dienst­leis­tun­gen auch dann, wenn der Be­ra­ter nicht er­neut dar­auf hin­weist.

2.3. Ne­ben in­di­vi­du­el­len Ver­ein­ba­run­gen mit dem Kli­en­ten und die­sen AGB gilt nur deut­sches Recht.

2.4. Et­wai­ge AGB des Kli­en­ten gel­ten für die Zu­sam­men­ar­beit mit dem Be­ra­ter in kei­nem Fall, selbst dann, wenn der Be­ra­ter ih­rem Ein­be­zug nicht oder nicht aus­drück­lich wi­der­spricht.

2.5. Ein Ver­trag kommt mit der Un­ter­zeich­nung des An­ge­bo­tes durch den Kli­en­ten und des Be­ra­ters oder bei münd­li­cher Auf­trags­er­tei­lung durch ei­ne schrift­li­che Auf­trags­be­stä­ti­gung durch den Be­ra­ter zu­stan­de.

3. Vertragsgegenstand / Leistungsumfang

3.1. Die im Ver­trag (Auf­trag) zwi­schen dem Be­ra­ter und dem Kli­en­ten be­schrie­be­ne Be­ra­tungs- und/oder Dienst­leis­tung ist Ge­gen­stand des Auf­tra­ges. Ein­zel­hei­ten des Auf­tra­ges wie Art, In­halt, Um­fang der kon­kre­ten Be­ra­tungs- und/oder Dienst­leis­tung so­wie Dau­er, Ho­no­rar, Ver­ant­wort­lich­keit, Be­ra­tungs­or­ga­ni­sa­ti­on etc. wer­den in dem Ver­trag ge­son­dert schrift­lich dar­ge­legt. Der Be­ra­ter ist we­der Fi­nanz­dienst­leis­ter noch Fi­nanz­ver­mitt­ler.

3.2. Ge­gen­stand des Auf­tra­ges ist die im Ver­trag be­schrie­be­ne Be­ra­tungs- und/oder Dienst­leis­tung, nicht die Er­zie­lung ei­nes be­stimm­ten Er­fol­ges.

3.3. Die Leis­tun­gen des Be­ra­ters gel­ten als er­bracht, wenn die Da­ten­er­he­bung, die Da­ten­ana­ly­sen so­wie die Aus­wer­tun­gen mit den sich hier­aus er­ge­be­nen Schluss­fol­ge­run­gen/Emp­feh­lun­gen mit dem Kli­en­ten er­ar­bei­tet sind und in ei­nem ab­schlie­ßen­den Ge­spräch dem Kli­en­ten prä­sen­tiert und er­läu­tert wer­den. Un­be­rührt bleibt, ob der Kli­ent den vor­ge­schla­ge­nen Emp­feh­lun­gen folgt bzw. wann er die­se um­setzt.

3.4. Der Kli­ent darf die im Ver­trag be­schrie­be­nen zu brin­gen­den Er­geb­nis­se aus­schließ­lich für ge­schäft­li­che Zwe­cke ver­wen­den. Oh­ne die vor­he­ri­ge schrift­li­che Zu­stim­mung des Be­ra­ters darf der Kli­ent die zu er­brin­gen­den Er­geb­nis­se nicht an Drit­te wei­ter­ge­ben oder ver­öf­fent­li­chen. Der Be­ra­ter be­hält sich al­le Rech­te und An­sprü­che in Be­zug auf Ur­he­ber­rech­te, Mar­ken und sons­ti­ge mit ih­nen ver­bun­de­nen Schutz­rech­te so­wie al­ler Me­tho­den, Ver­fah­ren, Ide­en und Kon­zep­te, Ge­schäfts­ge­heim­nis­se und Know-how, die bei den zu er­brin­gen­den Er­geb­nis­sen ent­hal­ten sind, vor.

3.5. Der Be­ra­ter führt die Be­ra­tungs- und/oder Dienst­leis­tung durch qua­li­fi­zier­te und er­fah­re­ne Be­ra­ter mit größ­ter Sorg­falt, mit sei­nem ge­sam­ten Know-how und stets auf die in­di­vi­du­el­le Si­tua­ti­on des Kli­en­ten be­zo­gen, aus.

3.6. Bei der Be­set­zung von Be­ra­tern wird der Be­ra­ter mög­lichst dem Wunsch des Kli­en­ten nach be­stimm­ten Be­ra­tern nach­kom­men, hält sich je­doch das Recht vor, Be­ra­ter ein­zu­set­zen, die den Leis­tungs­er­for­der­nis­sen ent­spre­chen.

3.7. Be­ra­ter des Be­ra­ters, die zur Auf­trags­durch­füh­rung vor­über­ge­hend in der Be­triebs­sphä­re des Kli­en­ten sind, sind aus­schließ­lich an den Wei­sun­gen hin­sicht­lich Zeit, Art und Wei­se der Auf­trags­durch­füh­rung des Be­ra­ters ge­bun­den. Die Be­ra­ter ha­ben le­dig­lich die Haus­ord­nung und des­sen An­wei­sun­gen zur Be­triebs­si­cher­heit zu be­fol­gen.

3.8. Die Par­tei­en ha­ben Ei­nig­keit dar­über, dass wäh­rend der Lauf­zeit ei­ner Be­ra­tung und wäh­rend ei­ner Frist von 6 Mo­na­ten nach dem Be­ra­tungs­en­de kei­ne Be­ra­ter des Be­ra­ters von dem Kli­en­ten an­ge­stellt oder be­auf­tragt wer­den. Für den Fall des Wi­der­han­delns löst dies ei­nen Scha­den­er­satz­an­spruch in Hö­he von 25.000,- € aus.

3.9. Der Kli­ent hat das Recht, sich wäh­rend der Durch­füh­rung der Be­ra­tung je­der­zeit in Ab­stim­mung mit dem lei­ten­den Be­ra­ter über den Stand des Be­ra­tungs­vor­ha­bens zu in­for­mie­ren und nach Durch­füh­rung der Be­ra­tung ei­nen schrift­li­chen Be­richt über den we­sent­li­chen In­halt von Ab­lauf und Er­geb­nis der Be­ra­tung zu ver­lan­gen.

3.10. Der Be­ra­ter ist ver­pflich­tet, bei der Da­ten­be­schaf­fung, Da­ten­ana­ly­sen und Aus­wer­tun­gen stets die Si­tua­ti­on des Un­ter­neh­mens hin­sicht­lich der zu un­ter­su­chen­den Fra­ge­stel­lung rich­tig und voll­stän­dig wie­der­zu­ge­ben. Die von dem Kli­en­ten oder von Drit­ten be­reit ge­stell­ten Da­ten wer­den le­dig­lich auf Plau­si­bi­li­tät über­prüft. Die Ana­ly­sen und die dar­aus ab­zu­lei­ten­den Schluss­fol­ge­run­gen/Emp­feh­lun­gen er­fol­gen nach an­er­kann­ten Me­tho­den aus der Wis­sen­schaft und Pra­xis. Die Dar­stel­lun­gen der Be­ra­tungs­er­geb­nis­se er­fol­gen in ver­ständ­li­cher und nach­voll­zieh­ba­rer Wei­se.

4. Vertraulichkeit

4.1. Sämt­li­che In­for­ma­tio­nen über den Kli­en­ten und sein Un­ter­neh­men, die der Be­ra­ter im Rah­men der Auf­trags­durch­füh­rung zur Kennt­nis ge­lan­gen, wer­den von dem Be­ra­ter ver­trau­lich be­han­delt, so­weit ih­re Auf­ga­be nicht ei­ne Wei­ter­ga­be an Drit­te ver­langt.

4.2. Auf Ver­lan­gen des Kli­en­ten wer­den In­for­ma­tio­nen, die kei­nes­falls of­fen­bart wer­den dür­fen, vom Kli­en­ten bei der Über­las­sung an den Be­ra­ter als „strikt ver­trau­lich“ ge­kenn­zeich­net.

5. Mitwirkungspflicht des Klienten

5.1. Der Kli­ent ist ver­pflich­tet, dem Be­ra­ter nach Kräf­ten zu un­ter­stüt­zen und in sei­nem Un­ter­neh­men al­le zur ord­nungs­ge­mä­ßen Auf­trags­durch­füh­rung not­wen­di­gen or­ga­ni­sa­to­ri­schen und fach­li­chen Vor­rau­set­zun­gen zu schaf­fen, ins­be­son­de­re al­le für die Auf­trags­durch­füh­rung er­for­der­li­chen Da­ten und In­for­ma­tio­nen zeit­nah und ak­tu­ell zur Ver­fü­gung zu stel­len, not­wen­di­ge Ent­schei­dun­gen zeit­nah zu tref­fen und wenn er­for­der­lich, die Zu­stim­mung von den Ent­schei­dungs­gre­mi­en un­ver­züg­lich ein­zu­ho­len so­wie für die Be­ra­ter ge­eig­ne­te Bü­ro­räu­me und die not­wen­di­gen Hilfs­mit­tel in aus­rei­chen­dem Ma­ße zu Ver­fü­gung zu stel­len.

5.2. Fer­ner trägt der Kli­ent Sor­ge für die Teil­nah­me al­ler Füh­rungs­kräf­te und sons­ti­gen Mit­ar­bei­ter sei­nes Un­ter­neh­mens, so­weit de­ren An­we­sen­heit für die Auf­trags­durch­füh­rung er­for­der­lich ist und für die Recht­zei­tig­keit, Voll­stän­dig­keit und Ord­nungs­mä­ßig­keit je­ner Leis­tun­gen, die die Mit­ar­bei­ter des Kli­en­ten auf­grund der Ab­spra­chen zwi­schen dem Be­ra­ter und dem Kli­en­ten bei­tra­gen sol­len.

5.3. Auf Ver­lan­gen des Be­ra­ters hat der Kli­ent die Rich­tig­keit und Voll­stän­dig­keit der von ihm vor­ge­leg­ten Un­ter­la­gen so­wie Aus­künf­te und münd­li­chen Er­klä­run­gen schrift­lich zu be­stä­ti­gen.

5.4. Der Be­ra­ter wird früh­zei­tig und un­auf­ge­for­dert über sol­che Um­stän­de in­for­miert, die für die Auf­trags­durch­füh­rung von Be­deu­tung sein kön­nen.

5.5. Die von dem Be­ra­ter ge­lie­fer­ten Zwi­schen­er­geb­nis­se und -be­rich­te wer­den von dem Kli­en­ten un­ver­züg­lich dar­auf­hin ge­prüft, ob die dar­in ent­hal­te­nen In­for­ma­tio­nen über den Kli­en­ten bzw. sein Un­ter­neh­men zu­tref­fen; er­for­der­li­che Kor­rek­tu­ren wer­den un­ver­züg­lich dem Be­ra­ter schrift­lich mit­ge­teilt.

6. Geschäftspartner

6.1. Der Be­ra­ter be­hält sich vor, mit der Er­brin­gung von Be­ra­tungs- und/oder Dienst­leis­tun­gen sach­ver­stän­di­ge Be­ra­ter ein­zu­set­zen, wo­bei der Be­ra­ter stets dem Kli­en­ten un­mit­tel­bar ver­pflich­tet bleibt, es gilt dem­entspre­chend § 13 der AGB.

6.2. Der Be­ra­ter stellt si­cher, dass die be­auf­trag­ten Be­ra­ter über das be­nö­tig­te Fach­wis­sen ver­fü­gen und si­chert die Qua­li­tät wäh­rend der Auf­trags­durch­füh­rung.

6.3. Der Be­ra­ter ent­schei­det nach ei­ge­nem Er­mes­sen, wel­chen Be­ra­ter er ein­setzt.

7. Reisekosten

Die Rei­se­kos­ten wer­den nach den der­zeit ak­tu­el­len steu­er­li­chen Re­ge­lun­gen so­wie im Auf­trag ge­trof­fe­ner Re­ge­lung be­rech­net.

8. Leistungsänderungen

8.1. Der Be­ra­ter ver­pflich­tet sich, Leis­tungs­än­de­run­gen des Kli­en­ten Rech­nung zu tra­gen, so­fern dies im Rah­men der be­trieb­li­chen Ka­pa­zi­tä­ten, ins­be­son­de­re vor dem Hin­ter­grund des Ge­samt­auf­wan­des und der Zeit­pla­nung zu­mut­bar ist.

8.2. Der Be­ra­ter be­hält sich ei­ne Prü­fung der Leis­tungs­än­de­run­gen vor. Be­rüh­ren die Leis­tungs­än­de­run­gen die ver­ein­bar­ten Ver­trags­be­din­gun­gen hin­sicht­lich des Ge­samt­auf­wan­des oder des Zeit­plans, so ver­ein­ba­ren die Ver­trags­par­tei­en ei­ne an­ge­mes­se­ne An­pas­sung der Ver­trags­be­din­gun­gen in Be­zug auf die Er­hö­hung der Ver­gü­tung so­wie der Ver­schie­bung der ge­plan­ten Ter­mi­ne.

8.3. Sind die Leis­tungs­än­de­run­gen er­heb­lich und las­sen sich nicht in dem ver­ein­bar­ten Auf­trag in­te­grie­ren, so kann der Be­ra­ter ei­ne ge­son­der­te Be­auf­tra­gung ver­lan­gen.

8.4. Än­de­run­gen und Er­gän­zun­gen des Auf­tra­ges oder der we­sent­li­chen zu er­brin­gen­den Er­geb­nis­se be­dür­fen zu ih­rer Wirk­sam­keit der Schrift­form. Pro­to­kol­le über Be­spre­chun­gen hin­sicht­lich der Leis­tungs­än­de­run­gen kön­nen dem Rech­nung tra­gen, so­fern die­se von bei­den Par­tei­en un­ter­zeich­net wer­den.

8.5. So­lan­ge die Leis­tungs­än­de­run­gen nicht schrift­lich nie­der­ge­legt sind, führt der Be­ra­ter den ur­sprüng­lich ver­ein­bar­ten Auf­trag oh­ne Be­rück­sich­ti­gung der Leis­tungs­än­de­run­gen durch.

9. Leistungsverhinderungen, Verzug, Unmöglichkeiten

9.1. Der Be­ra­ter ge­langt mit sei­nen Leis­tun­gen nur in Ver­zug, wenn be­stimm­te Fer­tig­stel­lungs­ter­mi­ne als Fix­ter­mi­ne ver­ein­bart sind und der Be­ra­ter die­se Ver­zö­ge­rung zu ver­tre­ten hat. Nicht zu ver­tre­ten hat der Be­ra­ter bei­spiels­wei­se ei­nen un­vor­her­ge­se­he­nen Aus­fall des für das Be­ra­tungs­pro­jekt ein­ge­plan­ten Be­ra­ters, hö­he­re Ge­walt und sons­ti­ge Er­eig­nis­se, die bei Ver­trags­ab­schluss nicht vor­her­seh­bar wa­ren und die da­zu füh­ren, dass der Be­ra­ter die ver­ein­bar­te Leis­tung nicht oder vor­über­ge­hend nicht er­brin­gen oder nur un­ter er­schwer­ten Be­din­gun­gen er­brin­gen kann.

9.2. Der hö­he­ren Ge­walt gleich ste­hen die Fol­gen von Krieg, Ter­ror­an­schlä­gen, Ar­beits­kämp­fen, ho­heit­li­chen Ein­grif­fen und ähn­li­chen Um­stän­den, von de­nen der Be­ra­ter un­mit­tel­bar oder mit­tel­bar an der Leis­tungs­er­brin­gung für den Kli­en­ten ge­hin­dert wird.

9.3. Sind die Leis­tungs­hin­de­run­gen von vor­über­ge­hen­der Na­tur, so ist der Be­ra­ter be­rech­tigt, die Er­fül­lung sei­ner Pflich­ten um die Dau­er der Ver­hin­de­run­gen und um ei­ne an­ge­mes­se­ne An­lauf­zeit hin­aus­zu­schie­ben. Wird durch ei­ne sol­che Ver­hin­de­rung die Leis­tungs­er­brin­gung des Be­ra­ters dau­er­haft un­mög­lich, so wird er von die­sen Pflich­ten frei.

9.4. Bei Leis­tungs­ver­hin­de­run­gen auf­grund von Ver­stö­ßen ge­gen die Mit­wir­kungs­pflich­ten des Kli­en­ten zu In­for­ma­ti­on und Ko­ope­ra­ti­on aus in­di­vi­du­el­ler Ab­spra­che und aus Abs. 5 die­ser AGB, ist der Be­ra­ter be­rech­tigt, zu den ver­ein­bar­ten Stun­den und Ta­ges­sät­zen ab­zu­rech­nen, selbst wenn da­durch das ver­ein­bar­te Ho­no­r­ar­bud­get über­schrit­ten wird.

10. Vergütung / Zahlung

10.1. Für die er­brach­te Leis­tung darf der Be­ra­ter dem Kli­en­ten Ho­no­rar und Aus­la­gen mo­nat­lich in Rech­nung stel­len. Be­rech­nungs­ba­sis für das Ho­no­rar sind die auf­ge­wen­de­ten Ar­beits­zei­ten und die je­weils gül­ti­gen Stun­den- bzw. Ta­ges­sät­ze der für den Kli­en­ten tä­ti­gen Be­ra­ter.

10.2. So­weit kei­ne an­de­ren Re­ge­lun­gen ge­trof­fen wer­den, wer­den die Rei­se­kos­ten nach dem tat­säch­li­chen Auf­wand und die Ta­gesspe­sen nach den gel­ten­den steu­er­li­chen Re­ge­lun­gen be­rech­net. Rei­se­zei­ten wer­den zu 50 % des ver­ein­bar­ten Stun­den-/Ta­gesho­no­rars be­rech­net.

10.3. Bei Ver­ein­ba­rung ei­nes Fest-, Pau­schal- oder Höchst­ho­no­rars gilt das, so­lan­ge die Sum­me der Rech­nun­gen des­sen Be­trag nicht über­schrei­tet. For­de­run­gen aus Mehr­auf­wand bei Ver­stö­ßen der Mit­wir­kungs­pflich­ten blei­ben un­be­rührt.

10.4. Falls der Kli­ent vor Be­ginn der Auf­trags­durch­füh­rung vom Ver­trag – un­ab­hän­gig vom Rechts­grund – zu­rück­tritt, so hat er dem Be­ra­ter 25 % des ver­ein­bar­ten Ho­no­rars als Scha­den­er­satz zu zah­len.

10.5. So­lan­ge der Kli­ent mit dem Aus­gleich ei­ner fäl­li­gen Rech­nung von dem Be­ra­ter in Ver­zug ist, darf der Be­ra­ter sei­ne Ar­bei­ten für den Kli­en­ten ein­stel­len. Da­durch be­ding­te Ver­zö­ge­run­gen bei der Auf­trags­durch­füh­rung ge­hen al­lei­ne zu­las­ten des Kli­en­ten.

10.6. Al­le For­de­run­gen wer­den mit Rech­nungs­stel­lung fäl­lig und sind so­fort oh­ne Ab­zug zahl­bar. Die ge­setz­li­che Um­satz­steu­er ist al­len Preis­an­ga­ben hin­zu­zu­rech­nen und in den Rech­nun­gen ge­son­dert aus­zu­wei­sen.

10.7. Ei­ne Auf­rech­nung ge­gen For­de­run­gen des Be­ra­ters auf Ver­gü­tung und Aus­la­gen­er­satz ist nur mit un­be­strit­te­nen oder rechts­kräf­tig fest­ge­stell­ten For­de­run­gen zu­läs­sig.

11. Gewährleistung / Mängelbeseitigung

11.1. Die Be­ra­ter des Be­ra­ters füh­ren ih­ren Be­ra­tungs­auf­trag mit größ­ter Sorg­falt durch und be­zie­hen sich stets auf die in­di­vi­du­el­le Si­tua­ti­on bei dem Kli­en­ten. Die Be­ra­ter leis­ten kei­ne Ge­währ da­für, dass die Er­he­bun­gen und Ana­ly­sen so­wie die aus den Un­ter­su­chun­gen ab­zu­lei­ten­den Schluss­fol­ge­run­gen und Emp­feh­lun­gen die Si­tua­ti­on des Un­ter­neh­mens im Hin­blick auf die Fra­ge­stel­lung rich­tig und voll­stän­dig wie­der­ge­ben. Von Drit­ten bzw. von dem Kli­en­ten über­las­se­ne Da­ten wer­den le­dig­lich auf Plau­si­bi­li­tät über­prüft.

11.2. Der Be­ra­ter über­nimmt kei­ne Ge­währ für den Ein­satz ge­hö­rig aus­ge­bil­de­ter und mit den Fach­kennt­nis­sen ver­se­he­ner Be­ra­ter so­wie für de­ren fort­lau­fen­de Be­treu­ung und Kon­trol­le bei der Auf­trags­durch­füh­rung.

11.3. Ein aus der Be­ra­tung ent­ste­hen­der Er­folg kann nicht ga­ran­tiert wer­den.

11.4. Der Kli­ent hat An­spruch auf Be­sei­ti­gung et­wai­ger Män­gel, so­weit die Be­sei­ti­gung mit ei­nem an­ge­mes­se­nen Auf­wand mög­lich ist. Der Kli­ent hat den Man­gel in­ner­halb von 30 Ta­gen nach er­brach­ter Leis­tung oder nach dem Ab­schluss­ge­spräch schrift­lich mit­zu­tei­len. Die Ge­währ­leis­tungs­pflicht be­trägt 3 Mo­na­te.

11.5. Kann der Man­gel nicht be­sei­tigt wer­den oder schlägt die Nach­bes­se­rung fehl, so kann der Kli­ent ver­lan­gen, vom Ver­trag zu­rück­zu­tre­ten oder ei­ne Her­ab­set­zung der Ver­gü­tung zu ver­lan­gen.

11.6. Ist der Auf­trag von ei­nem Kauf­mann im Rah­men ei­nes Han­dels­ge­wer­bes, ei­ner ju­ris­ti­schen Per­son des öf­fent­li­chen Rechts oder von ei­nem öf­fent­lich-recht­li­chen Son­der­ver­mö­gen er­teilt wor­den, so kann der Kli­ent die Rück­gän­gig­ma­chung des Ver­tra­ges ver­lan­gen, wenn die er­brach­te Leis­tung we­gen Fehl­schla­ges der Nach­bes­se­rung für ihn oh­ne In­ter­es­se ist. Für dar­über hin­aus­ge­hen­de Scha­dens­an­sprü­che gilt Abs. 12.

12. Haftung

12.1. So­weit die et­wai­gen Schä­den dar­auf be­ru­hen, dass der Kli­ent sei­ner Mit­wir­kungs­pflicht in ei­nem für die Auf­trags­durch­füh­rung we­sent­li­chen Punk­ten nicht, nicht voll­stän­dig oder nicht recht­zei­tig er­füllt hat, ist die Haf­tung für den Be­ra­ter aus­ge­schlos­sen. Die voll­stän­di­ge und recht­zei­ti­ge Er­fül­lung sei­ner Pflich­ten hat der Kli­ent nach­zu­wei­sen.

12.2. Der Be­ra­ter haf­tet dem Kli­en­ten für durch leich­te oder ein­fa­che Fahr­läs­sig­keit (mit-) ver­ur­sach­te Schä­den nur, wenn und so­weit die­se auf der Ver­let­zung sol­cher Pflich­ten be­ru­hen, de­ren Er­fül­lung zum Er­rei­chen des Ver­trags­zwecks un­be­dingt er­for­der­lich ist. In die­sem Fall ist die Haf­tung auf die Auf­trags­sum­me be­grenzt. Die Haf­tung für ver­trags­un­ty­pi­sche Schä­den ist aus­ge­schlos­sen.#

12.3. Im Üb­ri­gen haf­tet der Be­ra­ter für Schä­den nur, wenn und so­weit die­se vom Be­ra­ter bzw. von de­ren Be­ra­tern vor­sätz­lich oder grob fahr­läs­sig ver­ur­sacht wor­den sind. Da­bei be­schränkt sich die Haf­tung des Be­ra­ters stets auf Schä­den, mit de­nen er ver­nünf­ti­ger­wei­se rech­nen muss­te.

12.4. Der Be­ra­ter hat ei­ne Be­rufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung mit ei­ner Ver­si­che­rungs­sum­me von 250.000,- € pro Scha­dens­fall. Als ein­zel­ner Scha­dens­fall ist die Sum­me der Scha­den­er­satz­an­sprü­che al­ler An­spruchs­be­rech­tig­ten zu ver­ste­hen. Bei Vor­seh­bar­keit ei­nes we­sent­lich hö­he­ren Scha­den­ri­si­kos ist der Be­ra­ter ver­pflich­tet, dem Kli­en­ten ei­ne hö­he­re Haf­tungs­sum­me an­zu­bie­ten, so­weit der Kli­ent die zu­sätz­li­che Ver­si­che­rungs­prä­mie über­nimmt.

12.5. Der Be­ra­ter haf­tet nicht für die un­sach­ge­mä­ße An­wen­dung und/oder Um­set­zung der im Rah­men der Leis­tun­gen oder in den Ar­beits­un­ter­la­gen ent­hal­te­nen Emp­feh­lun­gen.

12.6. Der Scha­dens­an­spruch des Kli­en­ten ge­gen­über dem Be­ra­ter kann nur in­ner­halb von 6 Mo­na­ten, nach-dem der oder die An­spruchs­be­rech­tig­ten vom Scha­den Kennt­nis er­langt ha­ben, spä­tes­tens je­doch 2 Jah­re nach­dem an­spruchs­be­grün­den­den Er­eig­nis ge­richt­lich gel­tend ge­macht wer­den.

12.7. Die Scha­den­er­satz­an­sprü­che des Be­ra­ters ge­gen­über dem Kli­en­ten ver­jäh­ren in 2 Jah­ren ab An­spruchs­ent­ste­hung.

12.8. Wird die Leis­tung un­ter Ein­be­zie­hung ei­nes Drit­ten wie ein Sys­tem­haus, ei­nes Wirt­schafts­prü­fers, ei­nes Steu­er­be­ra­ters, ei­nes Per­so­nal­be­ra­ters oder ei­nes Rechts­an­wal­tes er­bracht und der Kli­ent hier­von in­for­miert, so gel­ten nach dem Ge­setz und Be­din­gun­gen des Drit­ten ent­ste­hen­de Haf­tungs­an­sprü­che ge­gen den Drit­ten als an den Kli­en­ten ab­ge­tre­ten.

13. Schweigepflicht/Datenschutz

13.1. Der Be­ra­ter ver­pflich­tet sich, über al­le als ver­trau­lich be­zeich­ne­ten In­for­ma­tio­nen oder Ge­schäfts- und Be­triebs­ge­heim­nis­se, die wäh­rend der Auf­trags­durch­füh­rung be­kannt wer­den, Still­schwei­gen zu wah­ren. Dies gilt auch für al­le Da­ten­er­he­bun­gen, Ana­ly­sen so­wie Schluss­fol­ge­run­gen und Emp­feh­lun­gen. Die Wei­ter­ga­be an Drit­te darf nur mit schrift­li­cher Ein­wil­li­gung des Kli­en­ten er­fol­gen.

13.2. Der Be­ra­ter stellt si­cher, dass al­le für die Auf­trags­durch­füh­rung ein­ge­setz­ten Per­so­nen auf die Ein­hal­tung die­ser Vor­schrift hin­ge­wie­sen wer­den.

13.3. Die Schwei­ge­pflicht gilt für al­le Be­tei­lig­ten des Be­ra­ters auch für die Zeit nach Be­en­di­gung des Be­ra­tungs­auf­tra­ges.

13.4. Dem Be­ra­ter ist es aus­drück­lich er­laubt, die ihm an­ver­trau­ten, per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten im Rah­men der Auf­trags­durch­füh­rung zu ver­ar­bei­ten oder durch Drit­te ver­ar­bei­ten zu las­sen. Der Be­ra­ter ge­währ­leis­tet ge­mäß den Be­stim­mun­gen des Da­ten­schutz­ge­set­zes die Ver­pflich­tung zur Wah­rung des Da­ten­ge­heim­nis­ses.

14. Schutz des geistigen Eigentums

14.1. Der Kli­ent ver­pflich­tet sich, dass al­le von dem Be­ra­ter ge­fer­tig­ten Do­ku­men­te nur für sei­ne ei­ge­nen Zwe­cke ver­wandt wer­den dür­fen und nicht oh­ne Zu­stim­mung des Be­ra­ters im Ein­zel­fall pu­bli­ziert wer­den.

14.2. Die Nut­zung der er­brach­ten Be­ra­tungs­leis­tun­gen für mit dem Kli­en­ten ver­bun­de­ne Un­ter­neh­men be­darf eben­falls ei­ner schrift­li­chen Zu­stim­mung durch den Be­ra­ter.

14.3. So­weit Be­ra­tungs­leis­tun­gen ur­he­ber­rechts­fä­hig sind, bleibt der Be­ra­ter Ur­he­ber. Der Kli­ent er­hält in die­sen Fäl­len nur das ein­ge­schränk­te, im Üb­ri­gen zeit­lich und ört­lich un­be­schränk­te, un­wi­der­ruf­li­che, aus­schließ­li­che und nicht über­trag­ba­re Nut­zungs­recht an den Be­ra­tungs­leis­tun­gen.

15. Kündigung

15.1. So­weit nichts an­de­res ver­ein­bart ist, kann der Be­ra­tungs­ver­trag mit ei­ner Frist von 14 Ta­gen zum Mo­nats­en­de ge­kün­digt wer­den. Das Recht der au­ßer­or­dent­li­chen Kün­di­gung bleibt un­be­nom­men.

15.2. Die Kün­di­gung be­darf zu ih­rer Wirk­sam­keit der Schrift­form.

16. Zurückbehaltungsrecht

16.1. Der Be­ra­ter be­hält sich vor, bis zur voll­stän­di­gen Be­glei­chung sei­ner For­de­run­gen die ihm über­las­se­nen Un­ter­la­gen zu­rück­zu­be­hal­ten, des­sen Aus­übung treu­wid­rig ist, wenn die Zu­rück­be­hal­tung dem Kli­en­ten ei­nen un­ver­hält­nis­mä­ßig ho­hen, bei Ab­wä­gung bei­der In­ter­es­sen nicht zu recht­fer­ti­gen­den Scha­den zu­fü­gen wür­de.

16.2. Nach Aus­gleich sei­ner An­sprü­che aus dem Ver­trag hat der Be­ra­ter al­le Un­ter­la­gen her­aus­zu­ge­ben, die der Kli­ent ihm bei Auf­trags­er­tei­lung über­las­sen hat. Dies gilt nicht für den Schrift­wech­sel zwi­schen den Par­tei­en.

17. Erfüllungsort, Gerichtsstand

17.1. Er­fül­lungs­ort für die Leis­tun­gen des Be­ra­ters und für Zah­lun­gen an den Be­ra­ter ist 66606 St. Wen­del.

17.2. Ge­richts­stand ist der Fir­men­sitz des Be­ra­ters.

18. Sonstiges

18.1. Rech­te aus dem Ver­trags­ver­hält­nis mit dem Be­ra­ter dür­fen nur nach vor­he­ri­ger Zu­stim­mung ab­ge­tre­ten wer­den.

18.2. Än­de­run­gen und Er­gän­zun­gen die­ser Be­din­gung müs­sen aus­drück­lich ge­kenn­zeich­net sein.

18.3. Sind oder wer­den Vor­schrif­ten die­ser all­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gung ganz oder teil­wei­se un­wirk­sam, so be­rührt dies nicht die Wirk­sam­keit der üb­ri­gen Be­din­gun­gen. Die Par­tei­en ver­pflich­ten sich, die un­wirk­sa­men Vor­schrif­ten un­ver­züg­lich durch Wirk­sa­me zu er­set­zen.

18.4. Der Kli­ent be­stä­tigt und er­kennt an, dass der Be­ra­ter und der Kli­ent über das In­ter­net per E-Mail kor­re­spon­die­ren oder In­for­ma­tio­nen aus­tau­schen kön­nen.

18.5. Die­se All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen ha­ben für al­le in der CON­Nex Un­ter­neh­mens­grup­pe Gül­tig­keit.

Ber­lin im Ja­nu­ar 2021

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